Konservierende Zahnheilkunde

Ziel der konservierenden Zahnheilkunde ist der Erhalt der Zähne. Zu diesem Fachbereich gehören die Füllungstherapie, bei denen Substanzverluste des Zahnes wiederhergestellt werden, sowie die Endodontolgie.

In der Zahnmedizin stehen uns verschieden Methoden und Materialien zur Füllungstherapie zur Verfügung:

Die Amalgamfüllung ist die einfachste Art der Zahnfüllung und auch nach wie vor die einzige von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig finanziell getragene.

Amalgam besteht zu über 50 % aus Quecksilber, welches beim Kauen freigesetzt wird und sich zum Teil in Organen wie Gehirn, Niere und Leber ablagern kann.

Das Immunsystem wird dadurch stark belastet – Erkrankungen wie Allergien, Kopfschmerzen, chronische Erkrankungen und eine erhöhte Anfälligkeit gegen Infektionen können die Folge sein.

In unserer Praxis wird Amalgam seit 2002 nicht mehr verwendet.

Wir bieten jedoch auch gesetzlich versicherten Patienten eine zuzahlungsfreie Alternative an.

Beim Legen und Entfernen der Füllung wird nicht nur der Patient, sondern auch der behandelnde Arzt und sein Team unnötig mit Quecksilber belastet.

Eine fachgerechte Amalgamsanierung beinhaltet eine vollständige Entfernung der alten Füllungen unter größtmöglichen Schutzmaßnahmen. Begleitend werden die Quecksilberdepots ausgeleitet ohne ihren Körper unnötig zu belasten. Ihr Immunsystem wird dauerhaft wieder gestärkt und die Zähne mit hochwertigen, biokompatiblen Materialien wieder versorgt.

Kleine und mittelgroße Defekte können mit zahnfarbenen Hightech-Kunststoffen, den sogenannten „Kompositen“ zuverlässig versorgt werden. Komposite sind hochmoderne und sehr feste Kunststoffe.

Sie werden in einem aufwendigen Adhäsiv- verfahren schichtweise in den Zahn eingebracht und mit einer UV –Lampe lichtgehärtet.

Die hohen Anforderungen an die Verarbeitung und die hohen Materialkosten dieser „Hightech- füllung“ werden im Seitenzahnbereich von den gesetzlichen Krankenkassen nicht vollständig erstattet, sondern nur der Anteil, den die vergleichbare Amalgamfüllung kosten würde. Ausnahme: schwere Nieren-Insuffizienz oder nachgewiesene Amalgam-Allergie.

Inlays aus Keramik sind nicht nur stabiler als Amalgam oder Composites, sondern auch hochästhetisch. Die Temperaturleitfähigkeit ist ähnlich wie die des Zahnschmelzes. Keramik kann keine Allergien auslösen, ist also aus bioverträglicher Sicht der Werkstoff erster Wahl.

(siehe CEREC 3D)